NorthWest Gladiators – Adrenaline Slipstream

Das Straßenrennen in Nordirland, die NorthWest 200, ist diesmal  Ort des Geschehens der sehr interessanten Dokumentation. Begleitet werden Didier Grams, Michael Rutter und Horst Saiger. Legenden des Roadrace wie John McGuiness, Alistair Seeley oder William Dunlop kommen auch zu Wort. Eindrucksvolle Bilder von einem der gefährlichsten Dinge der Welt, dem Roadracing.

Northwest Gladiators - Adrenaline Slipstream
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Northwest Gladiators - Adrenaline Slipstream*
  • Boomerang Filmproduktion
  • DVD
  • Englisch, Deutsch

Letzte Aktualisierung am 21.11.2017 / *Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Produktinformation:

  • Darsteller: Michael Rutter, Michael Dunlop, Guy Martin, William Dunlop, Alistair Seeley, Horst Saiger, Didier Grams, Jens Grams, Frank Heidger John Mc Guiness
  • Regisseur(e): Andreas Knuffmann
  • Produzenten: Andreas Knuffmann Boomerang Filmproduktion
  • Format: DVD-Video
  • Region: Alle Regionen
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Boomerang Filmproduktion
  • Produktionsjahr: 2016
  • Spieldauer: 70.00 Minuten

Trailer: NorthWest Gladiators – Adrenaline Slipstream

Produktbeschreibung: NorthWest Gladiators – Adrenaline Slipstream

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Quelle: northwest-gladiators.com

Nordirland, jedes Jahr im Mai führt es die besten Roadracer der Welt an die Hochgeschwindigkeitsstrecke direkt an der Küste. Bekannt ist die Strecke unter dem Namen Triangel. Eine Höchstgeschwindigkeit über 320 km/h ist dort normal und wird für knapp 20 Sekunden am Stück gefahren. Das ist eine extreme Belastung für Geist und Körper. Hinzu kommen noch die ständig wechselnden Wetterbedingungen. Das es windig ist, ist normal – aber ständig kann es „von Jetzt auf Gleich“ anfangen wie aus Kübeln zu schütten, nur um dann nach zwei Minuten die Sonne wieder raus zu lassen.

Ständige Trainingsabbrüche oder zeitliche Verschiebungen folgen aus den wechselnden Wetterverhältnissen, das belastet die Fahrer zusätzlich. An den Mechanikern geht es auch nicht spurlos vorbei. Reifenwechsel wird zur Dauerbeschäftigung. Die Bedingungen sind also mehr als widrig. Kein Grund für echte Roadracer dort nicht zu fahren. Gemütlich daheim sitzen wäre zwar leichter als bei Sturm und Kälte im Zelt, aber Roadracer ticken nun mal anders.

Die Hauptcharaktere der Dokumentation

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Quelle: northwest-gladiators.com

Didier Grams ist zum zweiten mal auf der NorthWest 200. Seine BMW S1000RR wurde von seinem Team „Heidger Motorsport“ und seinem Vater aufgebaut. Für ihn ist die extreme Geschwindigkeit bei dem Wind etwas Außergewöhnliches. Die Kräfte die an Körper und Helm zerren sind extrem.

Für das Team Rico Penzkofer fährt in diesem Jahr der 13-malige NorthWest 200 -Gewinner Michael Rutter und Dan Kruger. Auch sie fahren mit BMW S1000RR.

Saiger Racing mit dem Fahrer Horst Saiger startet auf einer Kawasaki ZX-10R. „Eines der geilsten Sachen die es gibt, obwohl es eines der gefährlichsten Sachen ist die es gibt“ so denkt Horst über die NorthWest 200. Er gilt als heimlicher Favorit für das Rennen.

John McGuiness, eine Legende des Roadracings, steht in der Dokumentation für mehrere Interviews zur Verfügung.

Das Besondere der NorthWest 200

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Quelle: northwest-gladiators.com

Die TT ist das bekannteste Straßenrennen der Welt. Hier gibt es zur NorthWest 200 aber einen großen Unterschied. Bei der TT wird einzeln im 10-Sekunden-Abstand gestartet. Bei der NW200 gibt es einen Massenstart. Alle starten zusammen wie bei einem normalen Rennen auf der Rennstrecke. Wobei es hier aber keine Rennstrecke ist, sondern eine normale Straße auf der jeden Tag normale Autos und LKWs fahren. Eine Straße mit welligem Belag, Schlaglöchern, Gullydeckel und Spurrinnen. Kein Grund für die Teilnehmer nicht Vollgas zu geben, wie schon erwähnt bedeutet das ca. 320 km/h, Schulter an Schulter!

Die Schattenseiten von Straßenrennen

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Quelle: northwest-gladiators.com

Natürlich bleiben bei so einem extremen Rennen Unfälle nicht aus. Dieses Thema wird in der Dokumentation nicht verschwiegen. Im Jahr zuvor verstarb Simon Andrews nach einem Crash auf der NW200. Der Besseren Hälfte von Horst Saiger wäre es auch lieber wenn er mit dem Roadracing aufhört. Der Tod ist ständiger Begleiter bei Straßenrennen.

Mein Fazit

Ich kann die DVD wirklich nur empfehlen. Für jeden der nur etwas an Roadracing interessiert ist ein absoluter Pflichtkauf. Zu viel möchte ich aber nicht verraten, da die DVD auch einige Überraschungen zu bieten hat. Zu erwähnen wäre evtl. noch der Farbstil der Dokumentation. Die Farben wurden anscheinend etwas überarbeitet und wirken einen Tick zu hell. Dadurch ergibt sich aber ein ganz eigener Stil, den ich nicht mal schlecht finde.